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Hofladen
Unseren Hofladen mit Produkten aus der Arche Warder und der Region können Sie in der Eingangshalle besuchen.
Die Arche Warder kämpft für die Erhaltung von gefährdeten Haus- und Nutztierrassen. Sie will diesen alten und in vieler Hinsicht wertvollen Rassen eine dauerhafte Zukunft geben: d.h. sie züchten, bewahren und verbreiten, damit die Tiere von der Roten Liste verschwinden.
Sie werden sich fragen, warum wir dann das Fleisch unserer Tiere zum Verzehr anbieten?
Die Tiere der alten Rassen sind insbesondere in ihrem Bestand gefährdet, weil sie keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr haben.
Wir sind davon überzeugt, dass man den Tieren wieder einen Marktwert verschaffen muss, wenn man sie erhalten will. Umso mehr die Verbraucher Fleisch von alten Nutztierrassen nachfragen, umso mehr werden sie wieder gezüchtet. Das Risiko des Aussterbens einer Rasse wird dann wieder geringer.
So widersprüchlich es auch klingen mag: jeder, der z.B. ein Kotelett vom Bunten Bentheimer Schwein verzehrt, trägt aktiv zur Erhaltung dieser gefährdeten Rasse bei.
Die Produktqualität von unseren Tieren, die das ganze Jahr auf der Weide gehalten werden, ist sehr gut.
Überzeugen Sie sich selbst!
In unserem Hofladen reicht das Angebot von der eigenen Lammsalami bis zum Schlehenlikör. Darüber hinaus ist die Arche Warder Kooperationen mit verschiedenen Kleinproduzenten von Käse, Marmeladen etc. eingegangen, denn wir legen Wert auf die Vermarktung von Produkten aus der Region. So können wir Honig aus eigenen Bienenstöcken, verschiedene Käsesorten (u.a. Ziegenmünster oder Husumer), Quitten-, Schlehen- und Holunderliköre oder Marmeladen anbieten.
Die Fleischprodukte stammen aus der eigenen Produktion. In Zusammenarbeit mit regionalen Schlachtern sind kulinarische Spezialitäten wie unsere Lammsalami, die Landmettwurst oder der Schweineschinken entstanden.
Bedingt durch die Jahreszeiten oder feste Schlachttermine sind leider nicht immer alle Produkte im Hofladen vorhanden. Ziegen- oder Schafkäse gibt es z.B. in der Regel nur von März bis November, außerhalb der Lämmerzeiten. 68 Wochen vor dem Lammen gibt es keine Milch von Ziegen oder Schafen. Und nach der Geburt brauchen natürlich zunächst die Lämmer die wertvolle Muttermilch, ebenfalls 8 Wochen lang. Und geschlachtet wird auch nur, wenn der Bestand oder die Jahreszeit es erfordert.
Wenn Sie sich für konkrete Spezialitäten interessieren, empfiehlt es sich, kurz vor Ihrem Besuch anzurufen und sich nach dem aktuellen Angebot zu erkundigen.
Des weiteren erhalten Sie Bücher, Broschüren, Poster, Postkarten oder Kalender, z.B. das Poitou-Esel Plakat DIN A2.
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